Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Nord-

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Inhalt: Zusammenarbeit bei Seeunfällen / Meeresverschmutzungen

Deutsch - Polnische Zusammenarbeit bei Seeunfällen und bei der Bekämpfung von Meeresverschmutzungen in der Pommerschen Bucht

Zwischen den zuständigen deutschen und polnischen Dienststellen ist die gegenseitige Information/ Hilfeleistung bei Seeunfällen und bei der Bekämpfung von großflächigen Meeresverschmutzungen durch Öl und andere Schadstoffe in der Pommerschen Bucht vereinbart worden.

Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord und das polnische Schiffsrettungswesen in Gdynia haben am 20. November 2001 in Stralsund hierüber eine betriebliche Vereinbarung unterzeichnet.

Die Absprache über die gegenseitige Hilfeleistung gilt im Bereich der Pommerschen Bucht, d.h. in einer gemeinsamen Verantwortungszone, die ein Seegebiet südlich von Saßnitz, entlang der deutschen und polnischen Küstenlinie und im Osten bis zum Längengrad 15° Ost umfasst.

In der Vereinbarung ist zunächst die Benachrichtigung über einen Seeunfall und eine drohende oder bereits eingetretene Meeresverschmutzung geregelt.

Im zweiten Schritt verpflichten sich die zuständigen Dienste beider Staaten zur gegenseitigen Unterstützung bei der Hilfeleistung bzw. bei der Bekämpfung von Meeresverschmutzungen. Auch einseitige Maßnahmen sind natürlich nicht ausgeschlossen.

Schließlich wurden auch jährlich stattfindende Fachgespräche und Übungen vereinbart, die abwechselnd von den Vertragspartnern vorbereitet und veranstaltet werden.

Durch die Unterzeichnung dieser operationellen Vereinbarung ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Maritimen Notfallvorsorge vollzogen und die Erweiterung der kooperativen Zusammenarbeit zwischen Nachbarstaaten erreicht worden.