Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Nord-

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Inhalt: Im Gebiet der Nordsee

Das Gebiet der Nordsee im Bereich der WSD Nord  

Für den Großteil des deutschen Nordseeanteils sind die Wasser- und Schifffahrtssämter Tönning und Cuxhaven zuständig.

Die bedeutenden Handels- und Verkehrswege führen zu den größten Häfen Europas. Daher konzentriert der Schiffsverkehr vor allem auf den Bereich der südlichen Nordsee mit dem angrenzenden Ärmelkanal.

Auf ihrer Route vom Ärmelkanal oder den Benelux-Ländern zum Skagerak passieren jährlich etwa 30.000 Fahrzeuge die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone. Immerhin noch 10.000 Schiffe nutzen die Nord-Süd-Route östlich von Helgoland.

Darüber hinaus gehen besonders im Bereich der Westküste Schleswig-Holsteins eine beachtliche Zahl von Fischern ihrem Gewerbe nach. Hier ist auch eine hohe Frequenz von Sportbootverkehren zu verzeichnen.

Bundeswasserstraßen im Gebiet der Nordsee

Bundeswasserstraßen 
im Gebiet der Nordsee, 
die geografische Lage zeigt die
Bundeswasserstraßenkarte

 

 

 

 

 

Die starke Nutzung des deutschen Nordseeteils erfordert ein hohes Maß an Verkehrssicherungsmaßnahmen. Insbesondere mit dem Aufwachsen der Windenergieparks wird die Beobachtung und Regelung des Schiffsverkehrs durch die zuständige Wasser- und Schifffahrtsverwaltung intensiviert.

Die Wassertiefen in der Nordsee nehmen von etwa 200 m im nördlichen Teil bis ca. 40 m im südlichen Teil des Meeres ab. Insbesondere die südliche Nordsee ist von zahlreichen Sandbänken mit noch geringeren Wassertiefen durchzogen.
Überall dort, wo die Nordsee zum Land hin besonders flach wird, sind die Menschen seit Jahrtausenden von wiederkehrenden Sturmfluten besonders stark ausgesetzt.

Im Gebiet von der dänischen Grenze bis zur Elbmündung, inklusive der Eider sind die Wasser- und Schifffahrtsämter Tönning und Cuxhaven zuständig. Von der deutschen Bucht bis zur Doggerbank in der Mitte der Nordsee sorgen die beiden Ämter im Auftrag des Bundes für sichere Schifffahrtswege und einen reibungslosen Schiffsverkehr.

 

 

Leuchtturm Westerheversand

Leuchtturm Westerheversand

 

Dienstgebäude des WSA Tönning

Dienstgebäude des WSA Tönning
(klicken Sie auf das Bild und Sie gelangen auf die Internetseiten des WSA Hamburg)

Das WSA Tönning ist von den Küstengewässern bis zur 12-Seemeilen-Zone, von der dänischen Grenze bis zur Elbmündung zuständig. Die Eider vom Gieselau-Kanal bis zur Mündung in die Nordsee und die Sorge zählen dazu.

Das WSA Tönning betreibt und unterhält u.a. das Eidersperrwerk inkl. Straßentunnel und Schleuse, die Schleuse Lexfähr, den Hafen Hörnum auf Sylt, den Seezeichenhafen Wittdün und den Schutz- und Sicherheitshafen Helgoland. Außerdem betreibt das Amt auf Sylt eine Loran C Station, einen Funknavigationssender für den Nordatlantik.

Hier gelangen Sie auf die Internetseiten des WSA Tönning:

Zum WSA Tönning gehören drei Sachbereiche, drei Außenbezirke (Tönning, Amrum und Helgoland), die Fachgruppe Nachrichtentechnik sowie der Bauhof in Tönning.

Die Erledigung der Aufgaben der Verkehrszentrale wird für den Zuständigkeitsbereich des WSA Tönning vom WSA Cuxhaven übernommen.

Der Tonnenleger des WSA Tönning „Triton“ wird amtsübergreifend auch auf der Elbe im Zuständigkeitsbereich der Wasser- und Schifffahrtsämter Hamburg und Cuxhaven eingesetzt.

Das WSA Tönning beschäftigt rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 2010).

 

Dienstgebäude des WSA Cuxhaven

Dienstgebäude des WSA Cuxhaven
(klicken Sie auf das Bild und Sie gelangen auf die Internetseiten des WSA Cuxhaven)

Das WSA Cuxhaven ist für die Zufahrt zur Elbe und für die sogenannte „ausschließliche Wirtschaftszone“ der Bundesrepublik Deutschland in der Nordsee zuständig. Die Elbe gehört mit einer Verkehrsfrequenz von ca. 80.000 Berufsfahrzeugen zu einer der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt. Die Hälfte des Verkehrs transportiert Waren in den bzw. aus dem Ostseeraum durch den Nord-Ostsee-Kanal, der in Brunsbüttel von der Elbe abzweigt. Die andere Hälfte steuert den Hafen Hamburg an. Hierunter befinden sich die größten Containerschiffe der Welt.  Die Qualität und die Quantität der Verkehre und die gegebenen geografischen und morphologischen Verhältnisse erfordern ein umfangreiches und ausgeklügeltes Verkehrsmanagement. Der reibungslose und sichere Schiffsverkehr wird durch die Verkehrszentralen Cuxhaven und Brunsbüttel sichergestellt.

Hier gelangen Sie auf die Internetseiten des WSA Cuxhaven:

Das WSA Cuxhaven unterhält das Oste-Sperrwerk und betreibt neben einer Flotte von Spezialschiffen auch das Mehrzweckschiff „Neuwerk“, das rund um die Uhr auf der Nordsee und in der Elbe im Einsatz ist.

Neben den schwimmenden und festen Schifffahrtszeichen werden für die Maritime Verkehrssicherung der Verkehrszentralen eine Vielzahl von technischen Einrichtungen unterhalten. Hierzu gehören u. a. drei Radarstationen zwischen der Elbemündung und der Ostemündung. Das WSA Cuxhaven gliedert sich in drei Sachbereiche. Hinzu kommen der Außenbezirk und der Bauhof Cuxhaven, die Fachgruppe Nachrichtentechnik und die Verkehrszentrale Cuxhaven. Darüber hinaus stellt das WSA Cuxhaven Räumlichkeiten für das Maritime Sicherheitszentrum (MSZ) und das Havariekommando zur Verfügung und unterhält diese.

Das WSA Tönning beschäftigt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 2010).